Teufelsgeiger

Sinfonia Concertata; Anton Steck – Violine und Leitung  

Michaelstein 3
38889 Blankenburg

Tickets ab 21,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Concerti für eine, drei und vier Violinen und Orchester von Antonio Vivaldi

Zwei Teufelsgeiger im Konzert: Steck trifft auf Vivaldi. Und das Programm ist ein Feuerwerk der Virtuosität! Schon mit seiner ersten Violinkonzert-Sammlung „L‘estro armonico“ op. 3 versetzte Vivaldi ganz Europa in Wallung. Daraus wird Anton Steck spielen, aber auch das Violinkonzert „Maria Himmelfahrt“ für Solovioline und zwei Orchester und – erstmals wieder im heutigen Konzertsaal – das ganz moderne „Gardellino“ für drei Violinen mit dem lautmalerischen Zwitschern von Distelfink und Stieglitz. Vivaldi, im Spiel technisch vollendet, war ein Magnet für Venedig-Besucher. Steck inszeniert Vivaldis Partituren auf der Spitze heutiger barocker Violinkunst mit wunderbar fließendem Stil, atemberaubender Klarheit und titanenhafter Bravour. Italienische Konzertkunst der Extraklasse.


PROGRAMM

Antonio Vivaldi (1678 – 1741)

Concerto für Streicher und Basso continuo G-Dur (RV 146)
Allegro – Andante e sempre piano – Presto

Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll (RV 243)
„senza cantin“
Allegro – Andante molto – ohne Bezeichnung (in scordatura – mit Umstimmen der G-Saite)

Concerto für vier Violinen, Streicher und Basso continuo h-Moll (RV 580)
aus „L‘estro armonico“
Allegro – Largo / Larghetto/ Adagio/ Largo – Allegro

Concerto für drei Violinen und Basso continuo D-Dur (RV 90b)
„Il gardellino“
Allegro – Largo – Allegro

Pause

Concerto für Streicher und Basso continuo d-Moll (RV 129)
„Madrigalesco“
Adagio / Allegro – Adagio – ohne Bezeichnung

Concerto für vier Violinen, Streicher und Basso continuo e-Moll (RV 550)
aus „L‘estro armonico“ op. 3, No. 4
Andante – Allegroassai – Adagio – Allegro

Concerto für Violine, zwei Orchester und Basso continuo D-Dur (RV 582)
„Per la Santissima Assontione di Maria Vergine“
Allegro – Grave – Allegro


- Änderungen vorbehalten -

Orchester: Sinfonia Concertata
Leitung: Anton Steck

Ort der Veranstaltung

Kloster Michaelstein
Michaelstein 3
38889 Blankenburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Kloster Michaelstein ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik, wo Besucher ehemalige Mönchsgebäude aus der Spätromanik und Gotik bewundern können. Doch nicht nur der schlichte Kreuzgang oder das Refektorium sind Grund für einen Ausflug zum Kloster Michaelstein – viele Veranstaltungen finden hier einen Ort der Entfaltung.

Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.

Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!